Entwicklungspolitische Bildung, Beratung und Globales Lernen

 

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Das Globale Lernen bietet in der Grundschule für das gesamte Fächerspektrum Mathematik, Deutsch, Heimat, Sach- und Weltunterricht oder auch Medien, Kunst, Sport oder Musik wertvolle Anknüpfungspunkte. Im Sinne einer ganzheitlichen Kompetenzentwicklung ist das Globale Lernen in der Grundschule besonders geeignet, praxis- und erfahrungsorientierte Brücken zwischen den Unterrichtsfächern und den globalen und lokalen Dimensionen unseres Lebens zu bauen. Die aktive Beschäftigung mit den Lebenswelten von Kindern in unterschiedlichen Teilen der Welt unterstützt das Wahrnehmen, Erkennen und Bewerten von Vielfalt in den natürlichen und gesellschaftlichen Wirklichkeiten.

Die Beschäftigung mit den Lebensverhältnissen in der sogenannten "Dritten Welt" birgt, wenn Armut, Hunger und Krieg die Wahrnehmung zu sehr bestimmen die Gefahr, emotionaler Überforderung. Die Methoden des Globalen Lernens helfen den Kindern in der Grundschule dabei, eine ausgewogene Darstellung der Themen zu erreichen. Ob exotische Landschaften, verklärende, romantische Familienbilder oder Katastrophen, Krankheit und Kriege, kein Aspekt sollte die Wahrnehmung allein bestimmen oder die Vielfalt überlagern.

Das Globale Lernen eignen sich sehr gut, Kindern in der Grundschule spielerisch und handlungsorientiert Lern- und Erfahrungsinhalte zu vermitteln. Dabei passen wir die Inhalte situativ an die Bedürfnisse der Kinder an. Das Kennenlernen der Weltkarte lässt sich mit authentischen Geschichten, Objekten oder Kulturtechniken aus anderen Regionen der Welt verbinden. Komplexe Zusammenhänge von Armut und Reichtum werden erfahrbar gemacht. Die Kinder werden dazu angeregt, gemeinsam mit Anderen, Wege für ein verantwortbares Handelns bei der nachhaltigen Gestaltung der Zukunft zu finden. Hiermit sollten wir noch heute beginnen! Nicht erst dann, wenn die Kinder „groß und vernünftig“ sind.